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Einfacher Test

ADHS-Selbsttest

ADHS-Selbst-Screening für Erwachsene angelehnt an die WHO ASRS-v1.1 mit 16 Items in drei Bereichen — keine medizinische Diagnose.

Dieser Schnelltest nutzt WHO-ASRS v1.1 plus Fragen zur Alltagsbeeinträchtigung. 16 Fragen erfassen aktuelle Symptome, Kindheit und Alltag gemeinsam.

Testaufbau

  • • 6 aktuelle Symptom-Items: Häufigkeit von Unaufmerksamkeit/Hyperaktivität
  • • 5 Kindheits-Items: ob es schon früh vorhanden war
  • • 5 Alltags-Items: Funktionsbeeinträchtigung bei Arbeit/Beziehungen
  • Alle Fragen haben 5 Stufen (Nie–Sehr oft). Denk bei den aktuellen Symptomen an die letzten 6 Monate, bei der Kindheit an die Zeit vor dem 12. Lebensjahr.

Hinweise

  • • Die Ergebnisse dienen nur dem Selbstscreening und sind keine Diagnose.
  • • Bei hohen Werten: Lass dich bei Psychiater:in oder einer ADHS-Ambulanz gründlich untersuchen (Gespräch, Fragebögen, ggf. Tests).
  • • Ähnliche Symptome können auch bei Stress, Angst oder Depression auftreten.

Fragen und Optionen sind fix, du kannst jederzeit zurückgehen.

Empfohlene Inhalte

Der ADHS-Selbsttest ist ein kostenloses Screening mit 16 Fragen für Erwachsene. Die ersten sechs Fragen beruhen auf Teil A der ASRS-v1.1, der Selbstbeurteilungsskala für ADHS bei Erwachsenen, die gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelt wurde. Giggleus ergänzt fünf Fragen zur Kindheit (vor dem 12. Lebensjahr) und fünf zu den Folgen für Arbeit, Finanzen, Beziehungen und Autofahren. Dauer: etwa drei Minuten, ohne Anmeldung.

Alle Fragen haben dieselben fünf Antwortstufen: nie, selten, manchmal, oft, sehr oft. Bei den sechs ASRS-Fragen zählen die Fragen 1–3 ab „manchmal“ und die Fragen 4–6 ab „oft“; ab vier gezählten Fragen gilt das ASRS-Screening als positiv. Bei Kindheit und Alltag zählt „oft“ oder mehr, drei von fünf markieren den Bereich als erhöht. Sind alle drei Bereiche erhöht, empfiehlt das Ergebnis eine fachliche Abklärung; ist nur der Bereich aktuelle Symptome erhöht, rät es, auch Schlafmangel, Stress oder gedrückte Stimmung als Ursache zu prüfen. Bleiben die aktuellen Symptome unter der Schwelle, sind aber Kindheit oder Alltag erhöht, rät es zu einem fachlichen Gespräch, weil ein Kurzscreening Erwachsene übersehen kann, die gut kompensieren.

Der Test ist ein Screening, keine Diagnose. ADHS diagnostizieren können nur Psychiater:innen oder entsprechend qualifizierte Fachleute – nach einem ausführlichen Gespräch, der Entwicklungsanamnese und dem Ausschluss ähnlicher Ursachen (Depression, Angststörung, Schlafstörung, Schilddrüsenprobleme, Nebenwirkungen von Medikamenten). Ein hoher Wert heißt nicht, dass du ADHS hast, ein niedriger schließt es nicht aus.

Häufig gestellte Fragen

  • Q. Ist dieser ADHS-Test eine Diagnose?

    A. Nein. Er ist ein Selbst-Screening. Eine ADHS-Diagnose stellen nur Psychiater:innen oder qualifizierte Fachleute nach Gespräch, Entwicklungsanamnese und Ausschluss anderer Ursachen.

  • Q. Wie wird der Test ausgewertet?

    A. Die 6 Fragen zu aktuellen Symptomen folgen ASRS-v1.1 Teil A: Fragen 1–3 zählen ab „manchmal“, Fragen 4–6 ab „oft“, ab 4 gezählten Fragen ist das Screening positiv. Bei Kindheit und Alltag zählt „oft“ oder mehr; 3 von 5 markieren den Bereich als erhöht.

  • Q. Können Kinder den Test machen?

    A. Nein. Die ASRS ist für Erwachsene ab 18 Jahren gedacht. Bei Kindern erfolgt die Abklärung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, meist mit Eltern- und Lehrerfragebögen wie dem FBB-ADHS.

  • Q. Werden meine Antworten gespeichert?

    A. Nein. Die Auswertung läuft in deinem Browser, deine Antworten werden nicht an einen Server gesendet.